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Lärme um Turów-Tagebau: Tschechien kritisiert Entschädigung

"Tschechien und Polen kämpfen um Lärmbelästigung: Die tschechische Regierung macht sich über den weiterhin lauten Braunkohletagebau Turów lustig, obwohl die Grenzstadt Zittau seit Jahren unter dem schädlichen Geräusch leidet - ein Thema, das Polen und Tschechien seit Jahren beschäftigt, wo 22 Überschreitungen des empfohlenen Lärmschutzmaßes von 40 Dezibel festgestellt wurden. Während die Weltgesundheitsorganisation den Lärm als gefährlich für die Gesundheit einstuft, bleibt der Abbau bis zum Jahr 2044 geplant und Polen hat Tschechien bereits 45 Millionen Euro als Entschädigung für die Schäden ausgezahlt - eine Summe, die jedoch vielenorts noch weit entfernt von ausreichend alscht."

Der Turów-Tagebau: Ein Lärmbild für die Region

Die tschechische Regierung ist sich nicht sicher, ob das von den Polen bezahlte Entschädigungsgeld ausreichend ist, um die Lärmbelästigung, die der Braunkohletagebau Turów auf tschechischer Seite verursacht, zu mindern. Seit 2021 wurden 22 Überschreitungen des empfohlenen Lärmschutzmaßes von 40 Dezibel festgestellt.

Der Tagebau Turów an der tschechisch-polnischen Grenze und unweit von Zittau beliefert hauptsächlich das benachbarte Kraftwerk. Die PGE-Gruppe plant den Abbau bis zum Jahr 2044. Ein Problem ist jedoch die Höheren Lärmschutzgrenzwerte in Polen, bei denen ein Abfluss von Wasser aus dem Grenzgebiet durch eine unterirdische Barriere verhindert werden muss.

Polen zahlte Tschechien als Entschädigung für die verursachten Schäden 45 Millionen Euro. Das Abkommen ist jedoch immer noch schwach und nicht ausreichend. Die Region Liberec in den 'Turów-Fonds' erhält 35 Millionen Euro.

Mehr Wissen

Lärmbelästigung: Ein Thema, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eindringlich betont wird. Mehr Informationen über die Auswirkungen von Lärmbelästigung auf die menschliche Gesundheit und die Empfehlungen der WHO finden Sie auf Wikipedia unter Lärmbelästigung.

Fakten

  • Die tschechische Regierung macht sich über den weiterhin lauten Braunkohletagebau Turów lustig
  • Die Grenzstadt Zittau seit Jahren unter dem schädlichen Geräusch leidet
  • Es wurden 22 Überschreitungen des empfohlenen Lärmschutzmaßes von 40 Dezibel festgestellt
  • Der Abbau von Braunkohlenschatz bis zum Jahr 2044 geplant ist
  • Polen hat Tschechien bereits 45 Millionen Euro als Entschädigung für die Schäden ausgezahlt
  • Die Summe der Entschädigung ist jedoch noch weit entfernt von ausreichend
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